Tag 3 beginnt um 7:00 Uhr mit einem Frühstück. Die Luft ist noch kühl, während wir gemeinsam den Kaffee genießen und uns auf das bevorstehende Abenteuer freuen.
08:00 Uhr – Abfahrt in Richtung Arusha National Park. Schon die Fahrt dorthin ist spannend, die Landschaft verändert sich langsam und die Vorfreude wächst. Kurz nach dem Torbogen und dem Checkpoint geht es direkt los: Drei Elefanten stehen ganz nah am Weg und sorgen für einen eindrucksvollen Start in die Pirschfahrt. Diese riesigen Dickhäuter faszinieren immer wieder aufs Neue. Unser Guide weißt uns auch darauf hin, dass solche Sichtungen in diesem Park sehr selten sind, da das dichte Unterholz den Dickhäutern perfekten Schutz vor fremden Blicken bietet. Er hatte nur 3 Sichtungen in 10 Jahren, inklusive der heutigen mit uns.
Von den Elefanten satt gesehen, fahren wir weiter. Jedoch nicht so weit, denn in nicht sonderlich großer Entfernung gibt es bereits die nächsten Tiere zu bestaunen, Gruppen von Pavianen und Blauaffen in und zwischen den Bäumen sitzend. Auch diese Tiere sind wieder nicht sonderlich von uns beeindruckt und lassen sich beim Entlausen, Fressen und Herumtollen nicht stören. Das beruhigt uns zumindest ein bisschen, denn wir sind die, die in ihren Lebensraum eindringen.
Nach der Fahrt durch das Gebüsch erreichen wir die Ebene. Eine malerische Landschaft zeichnet sich durch das saftige Grün der Bäume und des Grases ab. In dieser sehen wir Zebras, Wasserbüffel und Warzenschweine (Pumbas), die sich sehr ruhig durch das Grasland bewegen. Alles wirkt harmonisch und gleichzeitig wild und unberührt.
Jetzt ist es soweit, Wandersafari. Endlich dürfen wir das Auto verlassen, um die Gegend zu Fuß gemeinsam mit einem Ranger zu erkunden. Wir begegnen weiteren Pumbas, die entspannt fressend durch das Gelände ziehen. Der Ranger führt uns extrem nah an sie heran und erklärt uns, dass sie Menschen, aufgrund der vielen Nationalparkbesucher bereits gewohnt und daher wenig von uns beeindruckt sind. Begeistert von dieser Möglichkeit, zücken wir die Kameras, um diesen Moment festhalten zu können.
Mehrere Schritte weiter treffen wir auf eine andere Wandersafarigruppe, die uns von einer Giraffensichtung berichtet. Von Neugier getrieben bewegen wir uns in besagte Richtung. Was wir vorfinden war unglaublich, eine Gruppe von Giraffen mit 2 Jungtieren. In nur 50m Abstand bestaunen wir wie die majestätischen Tiere zwischen den Bäumen stehend und fressend.

Der Tag im Arusha Nationalpark bleibt voller Eindrücke – nah an den Tieren, mitten in der Natur und mit einem Gefühl von echter Wildnis.

























































